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Erfolg an der Börse - was Anleger wissen sollten.

Erfolgreich an der Börse zu handeln ist kein Zufall. Im Folgenden werden wir auf eine grundlegende Voraussetzung für ein erfolgreiches Investment eingehen, dies beinhaltet u.a. einen kurzen Ausflug in die Behavioral Finance. 

Bei intensiver Auseinandersetzung mit der Materie ist festzustellen, dass bei Investments letztendlich nur ein einziger Aspekt kontrollierbar ist und dieser dementsprechend kontrolliert werden muss - die Verluste! Auch wir bei LRT rechnen dieser Erkenntnis einen hohen Stellenwert zu und handeln dementsprechend. Unsere Musterdepots sind stets so strukturiert, dass durch die Verlustbegrenzung niemals starke Einbrüche im Portfolio entstehen. Dies können Sie auch der grafischen Performanceentwicklung in unseren Archiven entnehmen.

Selbst die Auswahl und der Kauf einer Aktie mit hohem Potential, in einem guten und passenden Marktumfeld, ist kein Garant für eine aus Sicht des Anlegers gewünschte Entwicklung. Für eine möglichst gute Ausgangslage sollten diese „perfekten Situationen“ dennoch geduldig abgewartet werden, um dann „in den Markt“ zu gehen. Nur leider hat der Investor keinerlei Einfluss auf die Entwicklung der Aktie - dies ist eine wichtige Erkenntnis. Aktien bewegen sich aus vielerlei Gründen, sie steigen aber letztendlich nur, weil es mehr Käufer als Verkäufer gibt - und deshalb die Nachfrageseite überwiegt.

Im Gegensatz zu vielen selbsternannten Börsengurus behaupten wir keineswegs die zukünftige Entwicklung einer Aktie zu kennen oder zu „wissen“ welcher Kurs erreicht werden wird. Derartige Aussagen sind nämlich nur eines - unseriös. Daher distanzieren wir uns von derartigen Prophezeiungen und konzentrieren uns stattdessen auf die eindeutigen Fakten - dies sind letztendlich nur die Marktentwicklung und die Bewegung der gekauften Aktie.

Wie bereits zuvor beschrieben ist es sinnvoll, länger auf eine passende Situation für einen Einstieg zu warten, als schnell einzusteigen, nur um dann lange auf die passende Bewegung zu warten oder sogar Verluste aussitzen zu müssen. Selbst in unserem aggressiveren Musterdepot Aktien Trading I kann es vorkommen, dass wir mehrere Wochen keine neuen Einstiege durchführen. Trotz des aktiven Tradingansatzes bleibt der Grundsatz, auf die richtige Situation zu warten, bestehen. Geduld ist eine Tugend - auch oder sogar vor allem an der Börse, hier kann Sie dieses Verhalten nämlich vor unnötigen Verlusten bewahren.

Doch zurück zum Management eines Investments - wie sollte auf Verluste reagiert werden? Für den Fall, dass sich eine Aktie nicht wie erwartet sondern konträr entwickelt, muss - um erhebliche Verluste zu vermeiden - ein Ausstieg erfolgen. Dies klingt im ersten Moment natürlich einleuchtend, stellt aber für die meisten Anleger ein Problem dar.
Dem entgegen steht nämlich die Psyche der allermeisten Investoren. Es ist in der Regel sehr schwer sich selbst einzugestehen, dass die getroffene Investmententscheidung falsch war, daraufhin auszusteigen und möglicherweise einen kleinen Verlust hinzunehmen.

Die Psyche sagt, es sei besser, weiter in der Aktie investiert zu bleiben und zu hoffen (Glück!), dass sie doch noch steigt. Durch das Aussitzen von Verlusten kann das Portfolio stark dezimiert werden und bei sich neu bietenden Einstiegschancen steht weitaus weniger Kapital zur Verfügung.

Bei einem Verlust von beispielsweise 50% bedarf es einem Plus von 100% um gerade einmal wieder Pari zu sein! Mit einer konsequent angewendeten und sinnvollen Stoppstrategie kann dies nicht passieren. Es bedarf hierfür Geduld und Disziplin.

Mit einer Stoppstrategie wird man sicherlich öfter und teilweise auch unglücklich ausgestoppt, (d.h. beispielsweise, dass der Stoppkurs erreicht wird, eine Ausführung erfolgt und die Aktie danach wieder steigt), es spricht jedoch nichts dagegen mehrmals in eine gute Aktie mit positiver Dynamik einzusteigen.
Von einer guten Aktie im Depot profitiert zwar das gesamte Portfolio, dennoch bedarf es nicht nur Glück, um überhaupt wieder die vorangegangenen Verluste auszugleichen. Deswegen ist es außerordentlich wichtig sich nicht bereits vorher „die Finger zu verbrennen“.

Um Sie erst gar nicht in diese psychologische Falle tappen zu lassen verfolgen wir in unseren Musterdepots eine strikte Strategie und geben genau an, wo und wann ein Einstieg erfolgen soll bzw. auch wann ein Ausstieg sinnvoll ist (Gewinnrealisierung oder Verlustbegrenzung)

Geduldig auf die passende Situation zu warten, konsequent mit knappen Stopps zu arbeiten und zu wissen, dass Gewinne nicht erzwungen werden können, ermöglicht ein langfristig erfolgreiches Handeln an der Börse!

Testen Sie unseren Börsendienst jetzt kostenlos, um zu sehen wie sinnvolle Verlustbegrenzung aussieht:

 

 

 



 
   
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